Gottesanbeterin in Spanien

Die Gottesanbeterin ihr wissenschaftlicher Name ist Mantis religiosa. Die zu der Gruppe der Fangschrecken gehörenden Fluginsekten können bis zu 160 mm groß werden, die Männchen sind immer etwas kleiner. Von den Weltweit bekannten 2400 verschiedenen Arten leben nur wenige im Mittelmeerraum. Die unterschiedlichen Farben von grün bis braun ergeben sich beim 6 bis 8 maligen häuten aus der Anpassung an ihre Umgebung.

Erkennungsmerkmale einer Gottesanbeterin sind, ihr dreieckiger Kopf mit zwei Facettenaugen und kräftige Beißwerkzeuge, die beiden großen Fangbeine und der schwarz weiße Augen ähnliche Fleck zwischen den Vorderbeinen. Als Lebensraum benötigen diese rein fleischfressende Insekten eine warme Umgebung in der sich im Frühjahr ihre Larven ausreichend ernähren können. Gottesanbeterinnen sind tagaktive Jäger die regungslos auf Beute warten welche dann blitzschnell mit den beiden langen Fangbeinen fest gehalten wird. Um erfolgreich andere Insekten und kleine Kriechtiere fangen zu können tarnen sich Gottesanbeterinnen perfekt indem sie wie ein Blatt oder Zweig aussehen. Im Sommer ist die Gottesanbeterin geschlechtsreif und sucht sich zum befruchten ihrer Eier einen Partner. Gelegentlich kommt es vor das Weibchen ein Männchen vor oder während der Begattung fressen weil sie es als Beute ansehen. Nach einigen Tagen werden dann in mehrere harte Schaumgebilde jeweils einhundert bis zweihundert Eier an Grashalmen oder anderen geeigneten Stellen befestigt. Danach lebt die Gottesanbeterin nur noch wenige Wochen.

Der Name der Gottesanbeterin ist daraus entstanden wie sie ähnlich wie beim beten ihre beiden Fangbeine hält während sie bewegungslos auf Beute wartet.

Wer keine Angst vor Insekten hat kann die Gottesanbetterin vorsichtig auf der Hand halten und klettern lassen, sie machen nichts und beissen nicht.

3 Gedanken zu “Gottesanbeterin in Spanien”

  1. Seit 3 Wochen kommt sie immer wieder mal vorbei und besucht mich auf der Terrasse in Spanien Torrox Malaga. Sie ist ebenso sehr schön und auch gross!

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