Eigentliche Falltürspinne in Spanien

Gruselig mit ihren dicken Spinnenbeinen, aber trotzdem schön und einmalig.

Eigentliche Falltürspinne die gruselige schwarze Spinne mit dicken Beinen man nennt sie in der Wissenschaft  Cteniza. Die zu den größten europäischen Spinnen gehörende Falltürspinne (Idiopidae spec) ist mit ihren über 100 Unterarten in Mitteleuropa eigentlich nicht zu Hause, kommt jedoch im warmen Klima von Spanien vor. Sie gehören zu der Familie der Vogelspinnen und können bis 4 cm groß werden. Der Name entstand weil die Spinne ihre lange Behausung mit einem Tür ähnlichen Deckel aus Spinnseide und Erde verschließt. So bald die Spinne dann ein Beutetier hinter der Falltür bemerkt, springt sie aus ihrer Röhre heraus um es zu überwältigen.

Äußerliche Erkennungsmerkmale der Eigentlichen Falltürspinne sind kräftige Beine und ein glänzender Körper. Im Gegensatz zur Braunen Falltürspinne haben auch die in Spanien lebenden Cteniza und Ummidius keine Hafthaare an den Füßen. Wie bei allen Spinnen besteht der Körper aus zwei deutlich voneinander erkennbaren Teilen wobei sich die acht Beine am vorderen Segment befinden.

Der Lebensraum von Falltürspinnen besteht aus selbst angelegten Wohnröhren in Steilwänden, Böschungen oder auch auf offenen Feld die sie in Trockengebiete bauen können. Diese schützende Behausung wir kaum verlassen so das man nur selten eine dieser ähnlich wie Vogelspinnen aussehenden Gliederfüßer in freier Natur zu sehen bekommt.

Um sich zu vermehren besuchen im späten Herbst die Männchen ein Weibchen um dort die Eier zu befruchten aus denen dann nach bis zu acht Monaten der Spinnennachwuchs schlüpft.

Als Nahrung für die in Röhren lebende Spinnen dienen Insekten welche sie von der Größe her umklammern und überwältigen können. Die auch als Deckelspinnen bezeichneten Insektenräuber können bei guten Bedingungen in Gefangenschaft sogar über zehn Jahre alt werden.
Das Gift von Falltürspinnen ist für Menschen nicht gefährlich, ein Biss kann sich jedoch recht unangenehm anfühlen.

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